Wann ist in der Schweiz Feierabend?
Wenn Deine vertragliche Arbeitszeit vorbei ist: Das ist Feierabend. Das Gesetz begrenzt die Woche im Büro auf 45 Stunden, und Überstunden werden mit mindestens 25 Prozent Zuschlag bezahlt, sofern der schriftliche Vertrag nichts anderes sagt.
Folge 24 · Uelis Wort · 61 Sekunden. Ansehen
Die deutsche Fassung kommt bald. Bis dahin läuft der Film auf Englisch.
Die echte Regel
Warum die Schweizer lachen, und was es für dich als Neue/n heisst.
Feierabend wird in der Schweiz ernst genommen, und das Gesetz gibt ihm einen Rahmen: höchstens 45 Stunden pro Woche im Büro, Überstunden mit mindestens 25 Prozent Zuschlag, sofern der schriftliche Vertrag nichts anderes sagt. Lies in Deinem Vertrag, was zu Arbeitszeit und Überstunden steht, und wunder Dich nicht, wenn das Büro um fünf leer ist.
Blüemlis Urteil: Ding. So will es das Gesetz. Höchstens 45 Stunden pro Woche im Büro. Überstunden: meist plus 25 Prozent.
FEIERABEND: ursprünglich: der Vorabend eines Feiertags; heute: Arbeit vorbei, der Abend gehört Dir Uelis Wort
Sei wie Ueli. Feierabend ist Feierabend.
Mehr erfahren: Schweizer Arbeitskultur (auf Englisch)
Die Regel, erklärt
Feierabend hiess einst der Vorabend eines Feiertags; heute definiert der Duden ihn als Freizeit nach dem Arbeitstag. Das Gesetz gibt ihm einen Rahmen. Laut SECO beträgt die Höchstarbeitszeit 45 Stunden pro Woche für Büropersonal, technische und andere Angestellte und 50 Stunden für alle übrigen. Stunden über die vertragliche Arbeitszeit hinaus sind Überstunden, und nach Art. 321c OR werden sie mit einem Zuschlag von mindestens einem Viertel bezahlt, sofern schriftlich nichts anderes vereinbart ist. Wenn Deine Stunden vorbei sind, gehört der Abend Dir.
Quellen: SECO, Arbeits- und Ruhezeiten; SECO FAQ Überstunden; Code of Obligations Art. 321c; Duden, Feierabend
Häufige Fragen
Wie viele Stunden pro Woche darf man in der Schweiz arbeiten?
45 Stunden für Büro-, technisches und anderes Personal; 50 Stunden für alle übrigen (SECO).
Werden Überstunden in der Schweiz bezahlt?
Ja, mit mindestens 25 Prozent Zuschlag, sofern schriftlich nichts anderes vereinbart ist (Art. 321c OR).
Weitere Folgen
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